Swiss Estates Immobilie Schweiz

Swiss Estates AG konzentriert sich, im Gegensatz zu den meisten börsenkotierten Mitbewerbern, auf Wohnbauten nur in der Schweiz. Im Vergleich mit Immobilienfonds bestehen Wettbewerbsvorteile, die sich primär aus der Flexibilität im Bereich der Refinanzierung und des Asset Management ergeben. Swiss Estates AG beabsichtigt in den nächsten Jahren nachhaltig zu wachsen. Per Ende des Geschäftsjahres 2017 wird ein Portfolio von Renditeliegenschaften im Gesamtwert von CHF 200+ Mio. angestrebt. Die Ziel-Eigenkapitalrendite liegt im Bereich von 6 – 8 Prozent. (1)

Gemäss der Veröffentlichung «HEV-Immobilienumfrage 2013/14» (Hauseigentümerverband Schweiz) rechnet eine Mehrheit der Immobilienexperten bei Mehrfamilienhäusern mit steigenden Preisen. Die erwarteten Preissteigerungen liegen jedoch klar unter denjenigen der Vorjahre. Bei den Einfamilienhäusern gehen 53 Prozent der befragten Experten von konstanten Preisen aus, 33 Prozent von steigenden Preisen. Bei den Mehrfamilienhäusern werden für 2014 von 53 Prozent konstante und von 42 Prozent steigende Preise erwartet. Im Vorjahr haben diese Werte noch bei 36 Prozent und 60 Prozent gelegen. Dies sind Anzeichen dafür, dass sich das Preiswachstum auch bei den Mehrfamilienhäusern abzuschwächen beginnt. Sollten diese Einschätzungen der Mehrheit der Immobilienexperten zutreffen, dann würden sich die Preise für Mehrfamilienhäuser auf vergleichsweise hohem Niveau stabilisieren, eventuell auch noch ansteigen. Konkret bedeutet dies, dass Mehrfamilienhäuser im Grossraum Zürich und in anderen städtischen Gebieten der deutschsprachigen Schweiz zu Bruttorenditen deutlich unter fünf Prozent, in der Stadt Zürich teilweise deutlich darunter, gehandelt würden; in ländlichen Gebieten teilweise noch leicht über dieser Marke. Für uns ist daraus der Schluss zu ziehen, dass ein direkter Erwerb von Mehrfamilienhäusern zu den aktuellen Marktpreisen für gewöhnlich wirtschaftlich nicht mehr interessant sein kann.

Aufgrund der vorstehend aufgezeigten Rahmenbedingungen im Schweizer Immobilienmarkt empfiehlt es sich derzeit; eher von den bisherigen Akquisitionsmodellen abzurücken bzw. eine gegenläufige zyklische Entwicklung, welche mit steigenden Zinsen einhergehen sollte, abzuwarten, bevor wieder Mehrfamilienhäuser – abgesehen natürlich von lukrativen Ausnahmen – erworben werden. Wie im aktuellen Fall der Liegenschaft Badenerstrasse 294 in Zürich scheint es uns derzeit als eher interessant, Umnutzungen von bestehenden Gebäuden, welche bisher gewerblichen Charakter hatten, in Wohnimmobilien anzustreben, da gewerbliche Liegenschaften, teilweise auch an sehr interessanten Lagen, durchaus noch zu interessanten Preisen erworben werden können.

Weiter sind auch Optimierungen, Renovationen und Ausbauten von bereits im Portfolio befindlichen Gebäuden in Planung. Sofern sich dadurch Erträge und Verkehrswerte steigern lassen und eine langfristige Vermietung realistisch erschein, werden wir derartige Projekte umsetzen.

(1) Ob diese Zielsetzung erreicht werden kann ist von vielfältigen Faktoren abhängig. Es wird keinerlei Garantie für die Erreichung von Renditen abgegeben.