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Der
Immobilienmarkt Schweiz weist wesentliche Unterschiede zum übrigen
europäischen Immobilienmarkt auf. Als wesentliches Merkmal ist zu
beachten, dass die Schweizer mehrheitlich "ein Volk von Mietern"
sind. Circa 60 Prozent der in der Schweiz wohnhaften Personen
wohnen zur Miete; in städtischen Ballungsgebieten bis zu 85 Prozent. Dies einerseits aus historischen Gründen, jedoch
andererseits vor allem, da in der Schweiz keine griffigen
staatlichen Förderungen hinsichtlich Wohneigentum bestehen. Darüber
hinaus ergeben sich aus Wohneigentum für Privatpersonen in der
Schweiz steuerliche Nachteile. Zudem sind die Möglichkeiten für die
Erstellung von neuen Wohnimmobilien durch die geografischen
Gegebenheiten eingeschränkt.
Der Wohnungsmangel in der Schweiz spitzt sich laut dem Bundesamt für
Statistik (BFS) weiter zu. Die Gesamtzahl der leer stehenden
Wohnungen hat sich um 0,07 Prozent von 0,97 auf 0,90 % verringert
(Stand 1. Juni 2009). Das bedeutet, dass schweizweit im ganzen Land
nur noch 34'760 Wohnungen und Einfamilienhäuser leer standen, also
2360 leere Wohnungen weniger als im Jahr zuvor. Die allerhöchste
Wohnungsknappheit weist der Kanton Genf auf. Hier gibt es noch total
0,22 Prozent leere Wohnungen und Einfamilienhäuser. Ein leichter
Anstieg, da die Leerstandsziffer im Jahr 2008 noch 0,20 % betrug. Im
Kanton mit der grössten Bevölkerung, dem Kanton Zürich, hat sich die
Situation minimal entspannt. Der bevölkerungsreichste Ballungsraum
der Schweiz konnte die Anzahl leerer Wohnungen im Vergleich zum
Vorjahr immerhin um 0,05 auf 0,66 Prozent steigern. Von einer
eigentlichen Wohnungsnot kann in der Stadt Zürich gesprochen werden,
hier beläuft sich die Leerstandsziffer auf 0.03 Prozent.
Obwohl
Bestrebungen zur Schaffung neuen Wohnraums im Gange sind, können
diese die Wohnungsnachfrage, welche auch durch Zuwanderung in die
Schweiz verschärft wird, nicht ausgleichen. Aufgrund dieser Umstände
betrachten wir den Schweizer Wohn-Immobilienmarkt auch langfristig als
sehr attraktiv.
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